|
|
Im Nordosten Schleswig-Holsteins, im Landstrich Angeln, liegt unser Biolandbetrieb. Wir haben den Hof 1995 auf den ökologischen Landbau umgestellt und bewirtschaften 52 Hektar Ackerland. Wir halten 20 Angler Sattelsauen, einen Zuchteber (Heini) zur Erhaltung der Rasse und einen Eber (Urmel, wie der aus der Augsburger Puppenkiste) für die Masttiere. Außerdem haben wir zwei Katzen, die uns Ratten und Mäuse vom Leib halten. |
| |
 |
Auf unserem Land bauen wir Weizen, Gerste, Hafer, Triticale, Futter-Erbsen und Ackerbohnen und Kleegras nach Bioland-Richtlinien an. Das bedeutet, dass wir keinen synthetischen Dünger einsetzen, wohl aber Mist und Jauche von den Schweinen auf's Land fahren. Außerdem spritzen wir keine Pestizide auf unser Getreide. Damit die Felder nicht |
| verunkrauten, machen wir mechanische Unkrautbekämpfung mit einem Striegel, einer Art überdimensionaler Harke, die man auf dem Bild oben sehen kann. Unsere Schweine fressen das Getreide, das wir selbst anbauen. |
| Zur Ernte 2004 haben wir auf dem Hof eigene Getreidesilos eingebaut. Wir lagern das Getreide inzwischen vollständig auf unserem Hof und mahlen das Futter für die Tiere selbst. Wir halten unsere Tiere so artgerecht wie möglich: Unsere Sauen haben eine große Weide zur Verfügung, |
 |
können aber auch jederzeit in den Stall zurücklaufen und sich dort aufhalten. Die Mastschweine haben im Stall viel Platz, Stroh und Tageslicht. An den Maststall haben wir einen befestigten Auslauf gebaut, sodass die Tiere nun ebenfalls wählen können, ob sie draußen oder im Stall sein wollen. Der feste Boden des Auslaufs verhindert, dass die Exkremente der Tiere in den Boden gelangen und das Grundwasser mit Nitrat anreichern. Auch der neue Stall für die Sauen mit kleinen Ferkeln ist jetzt fertig.
Zurück zum Seitenanfang
|
| Hofentwicklung auf dem Biohof Spannbrück |
| 1995 |
Hofübernahme und Umstellung auf Ökolandbau nach Bioland-Richtlinien |
 |
| 1995 |
Ankauf erster Angler Sattelsauen zum Aufbau der Zucht dieser bedrohten Rasse |
 |
| 1996 |
Beginn der Direktvermarktung von Bioland-Schweinefleisch über den Lieferservice vom Angler Sattelschwein |
 |
| 1999 |
Umbau eines alten Vollspaltenstalles zum Bio-Maststall mit fester Liegefläche, Tageslicht, Auslauf und viel Stroh-Einstreu |
 |
| 2001-2002 |
Zusammenarbeit mit Markus Wolter, der die Fleischvermarktung übernommen hat |
|
| 2001-2002 |
Anbau des Wintergartens und der Kapelle an das Wohnhaus, Verwendung von ökologischen und regionalen Baustoffen: Lehm, Holz, Isofloc- und Lecadämmung, Abbruch-Ziegelsteine, Grasdach, Schieferdach |
 |
| 2002-2009 |
Zusammenarbeit mit Andreas Gehl |
 |
| 2002-2005 |
Bio-Möhrenanbau für Großabnehmer |
 |
| 2003 |
Anlage des Thingplatzes auf dem Hofgelände |
 |
| 2004 |
Einbau einer eigenen Getreidelagerung mit ausreichend Siloplatz für die gesamte Ernte |
 |
| 2005 |
Zusammenschluss mit 3 Bioland-Kollegen zum BiobauernGrill |
 |
| 2005 |
Einbau einer eigenen Zentral-Holzheizung mit Scheitholz für Heizung, Warmwasser und Getreidetrocknung |
 |
| 2006 |
Anbau von Süßerbsen für Großabnehmer |
 |
| 2008 |
Fertigstellung des Umbaus eines 2. leerstehenden Stallgebäudes; hier werden jetzt Sauen mit kleinen Ferkeln in Gruppen gehalten, der Stall bietet geräumige Buchten mit viel Stroh und Auslauf nach draußen |
 |
| 2010 |
Ab dem 1. Juli 2010 ist der Biohof Spannbrück 15 Jahre Bioland-Mitglied und hat ein neues Hofschild bekommen. |
 |
| 2011 |
Beginn des Anbaus von Wildpflanzen zur Saatguterzeugung für die Firma Saaten-Zeller |
 |